Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt ist richtiger Schritt

„Wir freuen uns mit Israel und hoffen, dass Deutschland dem Vorbild folgt“

„Wir freuen uns mit Israel und hoffen, dass Deutschland dem Vorbild folgt“
Die christliche Wirtschaftsorganisation ICCC (International Christian Chamber of Commerce) hält die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels für den richtigen Schritt der Vereinigten Staaten von Amerika. Die US-Regierung erkennt damit die Realität an, dass die Stadt nach der Staatsgründung Israels wieder zum politischen Zentrum des Landes geworden ist, in dem eine freie Ausübung wirtschaftlichen und religiösen Lebens möglich ist. Die ICCC unterstützt alle Berufsfelder der modernen Arbeitswelt und tritt in Vereinbarung mit der israelischen Industrie- und Handelskammer als Vertreter der israelischen Wirtschaft gegenüber Christen weltweit auf.

„Wir freuen uns mit den Israelis, dass die US-Regierung ihre diplomatische Botschaft nach Jerusalem verlegen will und verbinden damit die Hoffnung einer weiteren Belebung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen“, erklärte dazu Claus Philippin, President ICCC Germany. „Als christlich geprägte Nation wäre es zudem ein starkes Signal der deutsch-israelischen Freundschaft, wenn die Bundesregierung dem Vorbild der amerikanischen Bündnispartner folgen und Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels auch im Wissen auf unsere gemeinsamen Wurzeln diplomatisch anerkennen würde.“

Glaube

Für die ICCC sind die biblischen und jüdischen Wurzeln des Christentums von umfassender Bedeutung. „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.“ heißt es dementsprechend im Römerbrief (Kapitel 11, Vers 18). Daraus leitet sich eine hohe Wertschätzung ab, die viele Christen für Juden haben, auch wenn die Kirchengeschichte des christlichen Abendlandes von Antisemitismus und Judenverfolgung durchsetzt ist. Im biblischen Verständnis hat Gott einen Bund mit dem jüdischen Volk geschlossen: „Israel …. Ich habe dich mit ewiger Liebe geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ (Jeremia 31, 3). In der Bibel ist unmissverständlich von Gottes fortwährender Liebe und festen Plänen für Israel, das jüdische Volk und die Nationen die Rede. Und so überrascht es nicht, dass Jerusalem allein im hebräischen Tanach 669 mal erwähnt wird (gegenüber 154 Erwähnungen im Neuen Testament — im Koran wird die Stadt überhaupt nicht genannt).

Politik

Die herausragende, politische Bedeutung Jerusalems für Israel dokumentiert sich schon allein darin, dass die Stadt in ihrer Geschichte nie die Hauptstadt eines anderen Staates war. Seit über 3.000 Jahren leben Juden in Jerusalem und stellen seit 150 Jahren wieder die Mehrheit der Bevölkerung. Nach Gründung Israels 1948 im Sinne der UN-Resolution 181 zur Teilung des britischen Mandats in zwei Staaten eroberten die arabischen Länder völkerrechtswidrig den Ostteil Jerusalems. Die „Arabische Legion Jordanien“ zerstörte das jüdische Viertel in der Altstadt und verwehrte Juden den Zugang zur Klagemauer, dem heiligsten Ort des Judentums. Erst im Sechstagekrieg 1967 wurde die israelische Hauptstadt wiedervereint — hier befinden sich bereits seit 1950 der Regierungssitz und das Parlament (die Knesset). Die US-Regierung kündigte jetzt die Umsetzung eines Kongressbeschlusses von 1995 an, wonach die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen sei. Schließlich könne Israel seine Hauptstadt selbst bestimmen — wie alle souveränen Staaten.

Wirtschaft

Die ICCC ist indes keine politische Organisation und tritt auch nicht für bestimmte Parteien ein. Als Plattform für die Vernetzung von allen Berufen der modernen Arbeitswelt — Angestellte, Freiberufler oder Unternehmer — konzentriert sich die ICCC vielmehr auf ökonomische Initiativen, die sich auch auf die Zusammenarbeit mit Israel auswirken. So hat die ICCC im Jahr 2002 eine Vereinbarung mit der israelischen Industrie- und Handelskammer unterzeichnet, um als Vertreter der Wirtschaft Israels gegenüber Christen weltweit zu agieren. Eine Vielzahl der ICCC-Wirtschaftskonferenzen und -Veranstaltungen sowie Geschäftstreffen fanden zudem auf israelischem Boden statt. Weitere ICCC-Aktivitäten: Internationale Handelsdelegationen besuchten Israel und starteten Geschäftsbeziehungen mit israelischen Unternehmen. Und ICCC-Gründer Gunnar J. Olson initiierte eine Vereinbarung zur wirtschaftlichen Kooperation, die von Israel und den Ländern Benin, Burundi, Liberia and Ruanda auf einem internationalen Geschäftskongress im Jahr 2008 unterzeichnet wurde.

Über ICCC

Die ICCC (International Christian Chamber of Commerce) verfolgt das Ziel in Deutschland, Christen praktische Wege aufzuzeigen, wie sie ihren Glauben in der Geschäfts- und Berufswelt umsetzen. Sie dient als Plattform für die Vernetzung von allen Berufen der modernen Arbeitswelt — Angestellte, Freiberufler oder Unternehmer. Als Teil der weltweit aufgestellten Wirtschaftsvereinigung ist die Berufung der ICCC, Christen im realen Arbeitsumfeld durch Gebet, Training und Vernetzung zu unterstützen. Seit der Gründung im Jahr 1985 ist die ICCC weltweit gewachsen und hat jetzt regionale Vertretungen auf jedem Kontinent.

http://iccc.de

Pressekontakt:

Heiko Scholz, Agentur SCHOLZ PR

Tel. (0 64 51) 71 51 05

E-Mail : agentur@scholzpr.de

Autor: 

Claus Philippin

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